SG Großkonreuth e.V.


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Relegationsspiel: TSV Arzberg/Röthenbach – SG Großkonreuth 5:1

10 Juni 2010 16:18 von Sebastian

Aufstellung: Gärtner J. – Richtmann S., Völkl, Weidhas – Schaller (45. Schmelzer M.), Lippert, Bäuml, Pöllmann (65. Gärtner S.), Hecht – Richtmann R., Bartsch Mi. ( 72. Meier H. )

Tore: 1:0 (23.) Ernst, 2:0 (33.) Schauer, 3:0 (37.) Ernst, 4:0 (52.) Schauer, 5:0 (74.) Schauer, 5:1 (90.) Völkl

Nur in einer kurzen Anfangsphase zeigte unsere Elf das sie gegen den Kreisklassisten TSV Arzberg/Röthenbach mithalten konnte. Dennoch war aber auch diese Phase von der Dauerkrankheit unserer Truppe gezeichnet, nämlich der eklatanten Abschlusschwäche. Zwei mal konnte man sich gute Chancen erarbeiten, die aber kläglich vergeben wurden. Hinzu kam dann noch das Pech eines nicht gegeben Elfmeters nach einem deutlichen Foul an Stürmer Reinhard Richtmann.

Schließlich kam aber der TSV zum ersten Treffer. Nach einer Flanke und dem ersten Stellungsfehler in unseren Defensivreihen kam Ernst  frei an den Ball und erzielte das 1:0 (23.). Was dann folgte war eine Tortur für die mitgereisten Anhänger unserer Mannschaft. Man reagierte  völlig zerfahren, war sichtlich Nervös und beschränkte sich auf Rumschreien anstatt auf Fußballspielen. Somit war das Spiel unseres Teams von verlorenen Zweikämpfen, Stellungsfehlern und haarsträubenden Fehlpässen geprägt. Diese Zerfahrenheit verhalf dem TSV Arzberg/Röthenbach zu deutlich mehr Spielanteil und machte es dem Kreisklassen-Team leicht das Ruder in die Hand zu nehmen. Man kann noch anmerken das das 2:0 zwar nach einem Handspiel fiel, dennoch wäre es aber aus Sicht eines neutralen Zuschauers nur eine Frage der Zeit gewesen bis es zu diesem gekommen wäre. Nach einem weiteren Abwehrfehler kam es zum 3:0, erneut durch Ernst vom TSV (33.). Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar das das Spiel für unsere Mannschaft verloren war. Sollte nach der Pause noch einmal ein kleines Fünkchen Hoffnung bei unseren Fans aufgekommen sein, so wurde dies bereits in der  52. Minute durch den starken Schauer, den unsere Elf nicht in den Griff bekam zu nichte gemacht. Das 5:0 in der 74., das wiederum Schauer erzielte und  der Elfmeter in der 90. durch Völkl änderten das Ergebnis zwar noch ab, jedoch änderte sich nichts am Auftreten unserer Mannschaft.

Es bleibt zu sagen, dass unsere Truppe eine hohes Lehrgeld bezahlen musste. Deutlich zeigte sich, dass man zu unerfahren war und durch die enorme Nervosität kein Bein auf den Boden brachte. Es bleibt viel Arbeit für die Verantwortlichen und Coach Dieter Illmann, wenn man am Sonntag gegen den SV Stockenroth ein erneutes Debakel vermeiden, oder vielleicht sogar den Aufstieg schaffen will.


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